test Mai 2004 LCD- und Röhrenfernseher im Test: LCD-Fernseher gucken in die Röhre

Die flachen LCD-Fernsehgeräte gelten als moderner, schicker und futuristischer als vergleichbare Röhrengeräte und sie sind teurer. Nur zwei der acht von der Stiftung Warentest geprüften Fernseher können es jedoch qualitativ mit den fast durchweg „guten“ „Röhren“ aufnehmen. Für den höheren Preis bekommt der Käufer nicht immer ein größeres Fernsehvergnügen. Zu Preisen von 2.000 bis 4.000 Euro kann man die LCD-Fernseher kaufen. Die Mai-Ausgabe der Zeitschrift test berichtet über die Unterschiede der beiden Fernseh-Arten.

Das Problem der LCD-Technik besteht besonders im Bildaufbau. Die Pixeltechnik benötigt mehr Zeit für ein scharfes Bild, so dass es passieren kann, dass ein schnell fliegender Tennisball einen „Kometenschweif“ hinter sich herzieht. Um mit Freunden gemeinsam die Fußball-EM zu schauen, sind LCD-Fernseher nicht ideal geeignet, denn eine optimale Sitzposition scheint bei den meisten LCD-Geräten unerlässlich. Bewegt sich der Zuschauer von der Frontposition hinweg, nimmt die Bildqualität ab.

Auch in der Tonqualität liegen insgesamt die Röhren vorn, die Flachen können schrill klingen, da ihnen die tieferen Frequenzen fehlen. Die Pixeltechnik der LCDs verspricht mehr Bildschärfe, aber nur Testsieger Sony und Toshiba haben wie alle Röhrenfernseher eine „gute“ Bildqualität. Bei den Röhrengeräten bietet der Panasonic TX das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für 950 Euro.

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