test Mai 2004 Am 24. Mai startet in DVB-T in NRW und Norddeutschland

Die Region Berlin/Potsdam war Vorreiter, jetzt folgt schrittweise der Rest der Republik: Ab 24. Mai startet das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) in Köln/Bonn, Hannoer/Braunschweig und Bremen/Unterweser. Im Herbst ziehen Düsselorf/Ruhrgebiet und mehrere Ballungsräume in Norddeutschland und im Rhein-Main-Gebiet nach. Für den Nutzer heißt das: Alle, die bisher weder Kabelvertrag noch Satellitenschüssel besitzen und über Antenne fernsehen, müssen sich bald eine Empfangsbox zulegen. Stiftung Warentest stellt die Testergebnisse von 19 Empfangsgeräten in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test vor und gibt Tipps für den Einstieg ins digitale Fernsehzeitalter.

Unter den „Guten“ bestechen Thomson DTI 1001 und Nokia Mediamaster 210 T durch sehr gute Ton- und Bildqualität. Wer Platz sparen will und keinen Videorecorderbuchse braucht, fährt mit dem kleinen Technisat DigiPal 1 am besten. Generell gilt: In Bild- und Tonqualität waren die meisten Boxen im Test stark. Nicht so überzeugend: schwierige Handhabung, geringe Vielseitigkeit und der oftmals hohe Stand-by-Stromverbrauch. Die Boxen aus dem Test kosten im Schnitt 150 Euro. Die billigste gibt es für 99 Euro, die teuerste mit Festplatte zum zeitversetzten Fernsehen für 600 Euro.

DVB-T ist aber auch eine Alternative für alle, die sich die Kabelvertragskosten sparen wollen. Darüber hinaus ist es für alle interessant, die am Fernseher im Wohnzimmer Kabel- oder Satellitenprogramme gucken, aber auch im nichtverkabelten Kinderzimmer oder Gartenhaus Millionenquiz und Tagesthemen sehen wollen. Ausführliche Informationen zu DVB-T finden sich in der Mai-Ausgabe von test.

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