test Mai 2003 Jogging im Sitzen: Fitnessräder recht gut, aber teuer

Wer auf dem Standfahrrad im Fitnessstudio trainiert, kann jetzt mit den neuen Fitnessrädern auch auf der Straße fahren. Die Stiftung Warentest wollte wissen, was von dem neuen Radtyp zu halten ist und beurteilte Fahreigenschaften, Sicherheit und Haltbarkeit. Das Fazit: Die meisten der 19 geprüften Modelle wurden mit dem Qualitätsurteil „gut“ bewertet, zwei bekamen wegen Sicherheitsmängeln nur ein „Ausreichend“. Die Zeitschrift test berichtet in ihrer Mai-Ausgabe ausführlich über die Ergebnisse.

Das Fitnessrad ist eigentlich ein typisches Rennrad: leicht, extrem schmalreifig, mit Rennsattel und ohne Gepäckträger, Schutzbleche, Rückstrahler oder Scheinwerfer. Nur der gebogene Rennlenker fehlt – er ist durch einen geraden Trekkingrad-Lenker ersetzt worden. Damit lässt es sich komfortabler fahren. Aber ohne Übung und Kondition sollte man sich besser nicht auf ein Fitnessrsrad setzen, denn es ist als Sportgerät nicht so leicht zu fahren. Die Schaltungen zum Beispiel sind sehr sportlich ausgelegt, so dass Untrainierte schon an mittleren Steigungen passen müssen. Da es um Fitness und nicht um Ausflugsfahrten geht, ist das Rad so ausgelegt, dass es auf asphaltierten Straßen gut zurechtkommt.

Nicht alle geprüften Fitnessräder sind so fit wie ihr Name. Das Modell Diamant Zagora hatte die weitaus schlechtesten Fahreigenschaften und außerdem brachen Gabel und Lenker. Beim Rabenneick F-400 führte ein gebrochener Lenker zum Qualitätsurteil „Aureichend“. Die Besten des Testfeldes gehören auch zu den teuersten Fitnessrädern. Unter den „guten“ gibt es aber auch zwei preiswertere Modelle für 600 und 700 Euro. Ausführliche Informationen zu den Fitnessrädern finden sich in der Mai-Ausgabe von test.

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