test Mai 2003 Fahrradanhänger für Kinder: Vier von elf „mangelhaft“

Nicht nur der billigste, sondern auch die beiden teuersten Fahrradanhänger für Kinder sind wegen mangelnder Sicherheit nur „mangelhaft“. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test. Auch bei den übrigen getesteten Anhängern waren die Qualitäts- und Preisunterschiede groß.

Moderne Fahrradanhänger bieten Eltern und Kindern einige Vorteile: Radler und Mitfahrer haben mehr Bewegungsfreiheit, die Kleinen sitzen meist komfortabler und sind vor Wind und Wetter geschützt. Bei einem Unfall fallen sie nicht vom Rad, sondern sind wie in einer „Schutzzelle“ etwas sicherer. Die elf geprüften Modelle kosten zwischen rund 250 Euro und 1.100 Euro; insgesamt vier Modelle schnitten beim Test aufgrund schlechter Sicherheit nur mit „mangelhaft“ ab.

Fünf Fahrradanhänger wurden mit „gut“ bewertet. Knapp an der Spitze liegt der Weber Ritschie 2 Biker – zum stolzen Preis von 885 Euro. Ebenfalls gut im Rennen: Kindercar City. Als billigster „guter“ Kindertransporter erreichte der Blue Bird das Ziel. Das Leichtgewicht kostet nur 370 Euro und lässt sich später auch gut als Lastentransporter nutzen.

Da nicht jede Kupplung auch zu jedem Fahrrad passt, sollte man zum Kauf eines Fahrradanhängers immer das eigene Fahrrad mit zum Händler nehmen. Außerdem sollte man darauf achten, dass sich der Anhänger als Einkaufstransporter umrüsten lässt. Denn wenn die Kinder für den Anhänger zu groß geworden sind, kann man mit dem Anhänger Essen und Getränke transportieren. Ausführliche Informationen zu Kinder-Fahrradanhängern finden sich unter www.test/fahrradanhaenger.

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