test März 2005 Preisunterschiede bis zum Zehnfachen bei „guten“ Nagellacken

Guter Nagellack muss nicht viel kosten. Im Gegenteil: Unter den Besten im Test ist auch der preiswerteste, so die Stiftung Warentest in der aktuelle Ausgabe ihrer Zeitschrift test. Nobelprodukte in ähnlich „guter“ Qualität können das Zehnfache kosten. Untersucht wurden 18 Lacke in klassichem Rot, vor allem die als lange haltbar und splitterresistent beworbenen Produkte. Ergebnis: Auch wenn der Lack als haltbar und splitterresistent beworben wird, bleibt er meist nicht länger makellos als wenige Tage.

Der Rossmann Nagellack Rival de Loop ist mit 15 Cent pro Milliliter der beste noch erhältliche und dabei preisgünstigste Nagellack des Tests. Ebenfalls günstig und „gut“: Der dm/p2 Triple Power Nailpolish 3 in 1. Nobelmarken, z.B. Helena Rubinstein Ritual Color, sind nicht besser, kosten aber mit 1,67 Euro pro Milliliter etwa das Zehnfache. Noch immer gibt es keinen wirklichen Langzeitlack. Bezüglich Haltbarkeit und Splitterresistenz getestet, blieben viele Lacke nur ein bis zwei Tage makellos. Für andere kosmetische Eigenschaften erzielten die Nagellacke überwiegend „gute“ Noten – Pluspunkte für den Glanz erzielten BeYu und Nivea Beauté.

Thema Inhaltsstoffe: Hier geben die Tester Entwarnung. Gesundheitsschädliche Substanzen wie etwa Formaldehyd wurden nur noch in einem Produkt gefunden. Aufgrund der geringen Menge ist aber kein Risiko für Anwender zu erwarten. Auch das Lösemittel Toluol fanden die Tester, wenn überhaupt, meist nur in winzigen Spuren. Ausführliche Informationen zur Nagellacken finden sich in der März-Ausgabe von test.

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