test März 2003: Viagra bekommt Konkurrenz - Alles über die neuen Potenzmittel

Männer, bei denen „es“ nicht (mehr) so recht klappen will, können aufatmen: vier Jahre nach der Markteinführung von Viagra gibt es nun Alternativen, die weniger Nebenwirkungen versprechen. Ein neuer Wirkstoff stellt außerdem eine Wirkdauer von bis zu 24 Stunden in Aussicht, was ein natürliches Sexualleben möglich macht.

Tadalafil heißt der Wirkstoff, der Männern natürlichen Sex ohne den Gedanken an die Einnahme einer Potenzpille ermöglichen soll. Enthalten ist er in der Pille „Cialis“, die seit Februar auf dem deutschen Markt zu haben ist. Vier Stück davon kosten rund 48 Euro – kein preiswertes, aber immerhin ein dauerhaftes Vergnügen.

Im März gesellt sich „Levitra“ dazu, ein Mittel, dessen Wirkstoff Vardenafil genau wie bei „Cialis“ noch zielgenauer am Penis wirken und ebenfalls weniger Nebenwirkungen wie Sehstörungen oder Kopfschmerzen verursachen soll. Angenehm: Bei den neuen Mitteln handelt es sich um Tabletten und nicht um Spritzen wie „Caverjekt Impuls“ oder Stäbchen, die mit Applikator durch die Harnröhre platziert werden müssen („MUSE“).

Die März-Ausgabe von test stellt die alten und neuen Mittel mit ihren Vor- und Nachteilen vor und informiert außerdem über traditionelle Potenzmittel, Prostatabeschwerden und sonstige Männerleiden und rät, auf jeden Fall immer einen Arzt zu fragen, anstatt solche Medikamente im Internet zu bestellen.

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