test Juni 2004: Das Risiko fährt mit: Auto-Fahrradträger

test Juni 2004 Pressemitteilung

Fahrräder mit dem Auto zu transportieren, kann ganz schön gefährlich werden. Im Test: 15 Dach-, Heck- und Kupplungsträger zwischen 20 und 425 Euro. Das Ergebnis: Vor allem Dachträger sind problematisch, wenn sie nicht fest am Auto befestigt sind.

Jede Möglichkeit ein Fahrrad zu transportieren, auf dem Dach, mit einem Heck- oder einem Kupplungsträger, hat Vor- und Nachteile. Seit dem letzten Test der Auto-Fahrradträger im Juli 2002 sind die Dachgepäckträger ein besonderes Thema. Das damals erkannte Problem mit den unsicheren Grundträgern besteht leider weiterhin. Hintergrund: Der Dachträger wird nicht direkt auf dem Autodach befestigt, sondern auf einen zuvor am Dach angebrachten Grundträger. Dieser ist aber nur bei wenigen Modellen fest mit dem Dach verschraubt; somit sind auch die Dachträger nur unzureichend gesichert und können vom Autodach stürzen. Ist der Dachträger aber an einem festverschraubten Grundträger befestigt, ist er die sicherste und preiswerteste Lösung. Die Dachträger lassen sich aber grundsätzlich nur umständlich beladen und führen zu einem erhöhten Spritverbrauch.

Bei den Heckträgern sind die Räder schnell montiert, dafür drohen dem Heck Schrammen. Die vergleichsweise teuren Kupplungsträger sind sehr stabil, können leicht beladen werden und der Luftwiderstand hält sich Grenzen. Neben der Sicherheit gibt es auch bei den Preisen große Unterschiede. Der billigste Dachträger war schon ab 20 Euro (für zwei Fahrräder) zu haben, während der teuerste Kupplungsträger 425 Euro kosten soll. Ausführliche Informationen zu den Auto-Fahrradträgern finden sich in der Juni-Ausgabe von test.

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