test Juni 2004: Autokindersitze: Von der Babyschale bis zum “mitwachsenden” Sitz

Wer seine Kinder, die noch nicht das 13.Lebensjahr erreicht haben, sicher im Auto mitnehmen möchte, sollte bis zu drei verschiedene Autokindersitze verwenden. Die Stiftung Warentest prüfte 16 Modelle der verschiedenen Typen in mehr als 140 Crashtests. Bei den Autokindersitzen für Kinder, die 9 bis 36 Kilogramm wiegen, schaffte keiner ein „gut“. Besser sah es bei den Babyschalen aus, vier von fünf sind „gut“. Die Juni-Ausgabe der Zeitschrift test berichtet über die Ergebnisse und stellt die sichersten Lösungen vor.

Testsieger Römer Baby-Safe plus kostet bis zu 130 Euro, die „gute“ Kiddy Protect Babyschale kann man schon ab 84 Euro kaufen. Geprüft wurden die Babyschalen, wie die anderen Kindersitzgruppen auch, in den Kategorien Unfallschutz und Handhabung/Komfort. Für Kinder bis etwa vier Jahre ist nur der Römer King TS „gut“. Das Modell besitzt einen Klappmechanismus zur einfachen, sicheren Befestigung auch in zweitürigen Autos.

Die geprüften mitwachsenden Kindersitze, 9 bis 36 Kilogramm, hinterließen keinen „guten“ Eindruck. Keines der Modelle erreichte ein „gut“ in der Kategorie Unfallschutz. Mit Hilfe von Dummys wurden ein Frontalaufprall, ein Seitenaufprall und die Sicherheit der Sitzkonstruktion geprüft. Ein Sicherheitstipp: Man sollte niemals Gegenstände auf der Ablage hinter dem Rücksitz transportieren. Bei einem Unfall können sie zu schweren Verletzungen führen. Ausführliche Informationen zu Autokindersitzen finden sich in der Juni-Ausgabe von test und unter www.test.de/autokindersitze.

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