test Juni 2003 Gegen den Fahrradklau: Gute Fahrradschlösser für wenig Geld

Abschreckung schützt vor Fahrradklau. Stabile Bügelschlösser und Panzerkabel sind eine gute Hilfe. Die Stiftung Warentest untersuchte 33 Modelle und kommt zu dem Ergebnis: Gute Fahrradschlösser müssen nicht teuer sein, aber die besten haben ihren Preis.

Fast jeder hat es schon einmal erlebt: nach dem Kino oder der Kneipe hängt am Baum nur noch das Schloss, das Fahrrad ist weg. Nach der Überraschung folgen die Wut und dann jede Menge nervige Rennereien und Telefonate. Über 400 000-mal im Jahr stehen Fahrradbesitzer so entgeistert da. Einen hundertprozentigen Schutz vor Fahrraddiebstählen gibt es nicht, aber ein gutes stabiles Fahrradschloss macht es den Dieben schwerer und schreckt ab.

Gute Bügelschlösser und Panzerkabel waren auch in fünf Minuten nicht zu knacken, dann brachen die Panzerknacker von test ihre Versuche ab, für Profidiebe eine halbe Ewigkeit. Normale, „ungepanzerte“ Kabelschlösser und Spiralkabel halten – von der Ausnahme Burg Wächter 570/120 für 16,40 Euro einmal abgesehen – den Angriffen nicht so lange stand, vor spontaner Mitnahme helfen sie aber allemal. Wer sein Fahrrad gut schützen möchte, sollte zu einem Bügelschloss greifen. Das Trelock BS 400 ist schon für 30 Euro zu haben. Auch ein Panzerkabel ist zu empfehlen. Hier ist das Westfalia 477497 preislich nicht zu schlagen, für 10 Euro ist das Fahrrad gut gesichert. Ausführliche Informationen zu den Fahrradschlössern finden sich unter www.test.de/fahrradschloss..

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Kontakt

Wenn Sie über die Stiftung Warentest berichten oder Expertinnen und Experten interviewen möchten, kontaktieren Sie das Kommunikations-Team.