test Juli 2004 Handystrahlung weit unter den Grenzwerten

Die Stiftung Warentest hat 19 Mobiltelefone auf ihre Strahlenemission geprüft und festgestellt, dass sie die gesetzlich vorgeschriebenen Werte um mindestens 50 Prozent, im realen Betrieb sogar zum Teil noch mehr, unterschreiten. Die aktuelle Ausgabe von test nennt die Messergebnisse und gibt Tipps für den gesunden Umgang mit dem Handy.

Noch ist nicht wissenschaftlich bewiesen, ob die beim mobilen Telefonieren auftretende Strahlung gefährlich ist oder nicht. Obwohl die tragbaren Telefone seit über zehn Jahren im Einsatz sind, ist keine signifikante Häufung der in Frage kommenden Erkrankungen festzustellen. Und es ist immer noch umstritten, ob die Wirkungen der Strahlung langfristig nicht doch krankhafte Veränderungen fördern kann.

Deshalb sollte man sicherheitshalber auf niedrige Strahlung achten und durch ein vernünftiges Verhalten dafür sorgen, dass das Handy möglichst nicht die volle Strahlenleistung bringen muss und damit das Körpergewebe unnötig erwärmt. Das heißt zum Beispiel: nicht in Aufzügen telefonieren, im Auto nur mit Freisprechanlage und Außenantenne. Auch ein Headset ist eine gute Anschaffung für Vieltelefonierer, denn es erspart einem das Handy am Ohr. Ausführliche Informationen zur Handystrahlung finden sich in der www.test.de.

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