test Juli 2004 Carsharing: Für Wenigfahrer lohnt sich das Autoteilen am meisten

Mehrere Hundert oder sogar Tausend Euro im Jahr kann sparen, wer auf ein eigenes Auto verzichten kann und über Carsharing-Anbieter bei Bedarf einen PKW mietet. Bei einem Test von 14 Carsharing-Anbietern aus großen deutschen Städten machte die Stiftung Warentest überwiegend gute Erfahrungen. Am besten schnitt dabei das Deutsche Bahn Carsharing ab.

Kein Fahrzeug zu bekommen, wenn man es braucht – das ist die größte Sorge aller Autoteiler. Doch die Zeitschrift test gibt in ihrer Juli-Ausgabe Entwarnung: Fast immer bekamen die Tester ihr Wunschauto zum Wunschtermin – vor allem bei stundenweiser Anmietung. Wer aber auf einen bestimmten Fahrzeugtyp angewiesen ist oder an einem Ferienwochenende reisen möchte, sollte sicherheitshalber frühzeitig buchen. Die Fahrzeugübernahme klappte fast durchweg „gut“, die Angebotspalette vieler Firmen war erstaunlich groß. Recht unübersichtlich und unterschiedlich wirken hingegen die Preise der meisten Anbieter. Die Deutsche Bahn bietet jedoch übersichtliche und einheitliche Tarife und erhebt, im Gegensatz zu den anderen Anbietern, keine Monatsbeiträge.

Am günstigsten ist das Carsharing für PKW-Nutzer, die deutlich weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fahren und nicht täglich auf ein Auto angewiesen sind. Außerdem sollten sie in der Nähe eines Stellplatzes wohnen. Wird das Auto nur hin und wieder für einen Tag oder ein Wochenende benötigt, lohnt sich der Vergleich mit Mietwagenfirmen, besonders wenn diese Sonderangebote anbieten. Ausführliche Informationen zum Carsharing finden sich in der Juli-Ausgabe von test.

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