test Januar 2004: Reisen auf Rollen: Trolleys meist robust und haltbar

Wer sich für das richtige Reisegepäck entscheidet kommt entspannter ans Ziel. Mit den meisten Trolleys – Koffer oder Taschen mit Rollen und Ziehgriff – lässt sich das Gepäck bequem und sicher transportieren. Die Stiftung Warentest prüfte für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift test 20 Trolleys, davon fünf Hartschalen- und 13 Weichkoffer sowie zwei Reisetaschen.

Reisegepäck muss einiges aushalten. Beim Umladen wird gestapelt, an Riemen und Griffen gezerrt und es fällt auch mal ein Koffer herunter. Aber die Mehrzahl der geprüften Trolleys überzeugten beim Fall- und Dauerlauftest durch eine hohe Belastbarkeit. Nur bei vier Koffern zeigten sich Mängel. Deutliche Unterschiede fanden die Tester bei der Verarbeitungsqualität und in der Ausstattung. Bei einem Regenschauer halten oft Reißverschlüsse, Nähte und die Öffnungen am Einschub des Teleskopgriffs nicht dicht, so dass der Kofferinhalt mehr oder weniger nass wird. Positiv war, dass auch dunkle Futterstoffe der Koffer nicht abfärbten und das Syntetikmaterial der Weichkoffer meist kein Wasser durch ließ. Ein Koffer erwies sich als wahres „U-Boot“ und war absolut dicht. Insgesamt erhielten 15 Trolleys das Qualitätsurteil „Gut“, vier schnitten mit „Befriedigend“ und ein Koffer nur mit „Ausreichend“ ab.

Bis auf ein Modell sind alle geprüften Trolleys abschließbar. Aber für alle gilt: Kofferschlösser sind kein Diebstahlschutz: Deshalb gehören Wertgegenstände, Schlüssel und Papiere ins Handgepäck, rät die Zeitschrift test. Ausführliche Informationen zu Koffer- und Taschen-Trolleys finden sich in der Januar-Ausgabe von test.

Dieser Artikel ist hilfreich. 36 Nutzer finden das hilfreich.