test Februar 2004 Tester warnen vor gefährlichen Schimmelpilzen im Schlafzimmer

Unter Millionen deutschen Dächern machen sich zunehend Schimmelpilze als unerwünschte Untermieter breit. Vor allem Schlafzimmer sind besonders häufig betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die für die Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift test über 1.600 Schimmelpilzanalysen ausgewertet hat.

Ursache für den Schimmelpilzbefall ist zuviel Feuchtigkeit in den Räumen – oft eine Folge baulicher Mängel. In diesem Fall hilft nur eine grundlegende Sanierung, da sonst der Pilzbefall immer wieder kommen kann. Auch falsches Lüften und zu wenig Heizen begünstigen häufig das Massenwachstum der Mikroorganismen. Problematisch sind dabei die Pilzwucherungen selbst, ihre Sporen sowie giftige Stoffwechselprodukte, die zum Teil als muffiger Geruch wahrnehmbar sind. Schimmelpilze können allergische Reaktionen aber auch Infektionen der Atemwege hervorrufen. Besonders gefährdet sind dabei Menschen mit einem ohnehin geschwächten Immunsystem.

Wer Schimmelpilze in seiner Wohnung entdeckt, sollte unverzüglich dagegen vorgehen. Test gibt Tipps, wie sich zum Beispiel mit dem Hausmittel Alkohol Pilzbeläge wirksam bekämpfen lassen. Wer sich Sorgen macht, ob gefährliche Schimmelpilze die Wohnung belasten oder ob ein verdächtiger Fleck an der Wand tatsächlich ein Schimmelbefall ist, kann für 47 Euro einen orientierenden Screeningtest durchführen lassen. Ausführliche Informationen zu Schimmelpilzen im Haus finden Sie in unserem FAQ Schimmel im Haus.

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