test Dezember 2004 Nassrasierer und Rasierschäume im Test

„Frauen haben es ja von Zeit zu Zeit auch nicht leicht, wir Männer aber müssen uns rasieren“, klagte Kurt Tucholsky einst. Zu Unrecht. Mit der richtigen Klinge und dem passenden Schaum ist die Rasur eine glatte Sache. Dabei schneiden die Rasiersysteme mit Wechselklingen fast alle gut ab, besser als die meisten Einwegrasierer. Die getesteten Rasierschäume, -gels, -cremes und -seifen bekamen alle ein „gut“. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle test Heft, das zwei Untersuchungen zu häufig gekauften Nassrasierern und ihren schäumenden Hilfsmitteln bringt. 19 Rasierer und 18 Rasierschäume & Co. wurden getestet.

Die meisten Männer in Deutschland rasieren sich nass. 241 taten es für die beiden Untersuchungen der Stiftung Warentest. Der Testsieger bei den Nassrasierern ist der Gillette Mach3 Turbo. Er ist der Beste in der Rasur, bei der Hautschonung und in der Handhabung. Der Rasier-Spaß kostet aber auch umgerechnet 16 Cent pro Einsatz. Genau die Hälfte kostet der dm Balea men. Er überzeugte zwar nicht so wie der Spitzenreiter, schneidet aber immer noch mit „gut“ ab. Der einzig gute Einwegrasierer im Test ist Wilkinson Sword Xtreme3.

Bei den Rasierschäumen sind Nivea, Palmolive, Schlecker/AS und Wilkinson Sword Sieger nach Punkten. Die billigsten „guten“ Schäume gibt’s aber bei Penny und Lidl. Die besten Rasiergels liefern Gillette und Nivea. Gels sind im Schnitt aber teurer als Schaum. Genauso gut schnitt die Rasiercreme von Wilkinson Sword ab. Cremes und Seifen gelten außerdem noch als besonders ergiebig und sind ohne Treibgas. Ob Schaum, Gel , Creme oder Seife – „gut“ zur Haut sind sie alle. Da hätte nicht mal Tucholsky was zu meckern gehabt. Ausführliche Informationen zu Nassrasierern und Rasierschäumen finden sich in der Dezember-Ausgabe von test.

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