test Dezember 2004 Espressomaschinen und Espressokaffee im Test

Bei Espressomaschinen schneiden vor allem Vollautomaten im Geschmack „gut“ ab, sind aber teurer als klassische Siebträgermaschinen. Beim Kaffee ist illy die Nummer 1. In Italien sind Espresso, Cappuccino und Co. nicht weg zu denken. Und auch in Deutschland genießen immer mehr Kaffeetrinker den kleinen Schwarzen zu Hause. Zum heimischen dolce vita gehören eine gute Espressomaschine und ein guter Espressokaffee. Das aktuelle test-Heft bietet dazu zwei Untersuchungen. 17 Maschinen und 30 Kaffees hat die Stiftung Warentest geprüft.

Den besten Geschmack und die beste Crema liefert die Jura Impressa F50 für rund 900 Euro. Kein anderer Espresso schmeckte den Testern so gut. Die Vollautomaten sind besser geworden und haben die Kapselsysteme, die Sieger vom Test vor zwei Jahren, überholt. Den Milchschaum bekommen nicht alle Maschinen gut hin. Am besten schäumen die AEG CaFamosa CF 400 und die Gaggia Titanium, beide für etwa 800 Euro. Ein Tipp für Espresso-Puristen, die keinen Vollautomaten wollen: Eine gute und günstige Siebträgermaschine ist die Krups Espresso Novo Plus für rund 150 Euro. Insgesamt waren von 17 getesteten Maschinen acht „gut“.

Beim Espressokaffee waren von 30 untersuchten Produkten – ganze Bohnen, gemahlene, Pads und lösliche – nur zehn „gut“ und ein einziges „sehr gut“. Die Bestnote bekam illy Espresso caffè macinato, ein gemahlener Kaffee. Er hatte ein ausgeprägtes Aroma und eine perfecte Crema. Auch bei Bohnen und Pads ist illy der Sieger. Die getesteten löslichen Espressi fielen alle durch. Sie waren espressountypisch und schmeckten eher wie Gemüsebrühe. Ausführliche Informationen zu Espressomaschinen und Espressokaffee finden sich in der Dezember-Ausgabe von test.

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