test August 2005: Test von Fundbüros wirft schlechtes Licht auf die Branche

63 Portmonees, Brief- und Bauchtaschen gaben die Testpersonen der Stiftung Warentest in 21 Fundbüros ab. Als die vermeintlichen Besitzer ihre „verlorenen“ Geldtaschen wieder haben wollten, staunten sie nicht schlecht. Zehn Fundstücke waren bei Nachfragen schlicht nicht auffindbar, und in vier Fällen fehlte ein kleiner bis großer Teil des Geldes. Ergebnis: Zehn Mal Note „mangelhaft“.

„Nein, leider...“ war ein Satz, der im Test von Fundbüros durch die Stiftung Warentest ein bisschen zu häufig kam. Zehn Mal war ein nachweislich abgegebenes Portmonee nicht auffindbar, und in vier anderen Fällen war auf wundersame Weise Geld aus den abgegebenen Geldtaschen verschwunden. In Düsseldorf zum Beispiel waren in einer Geldbörse von ursprünglich 29,25 Euro bei der Abholung nur noch 4,25 Euro übrig. Und das ist schon eine Sache für die Kriminalpolizei, denn hier geht es um Unterschlagung, schreibt die Zeitschrift „test“ in ihrer August-Ausgabe. In Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München hat sie die Arbeitsweise und Zuverlässigkeit von mehreren Fundbüros untersucht und deren Informationen im Internet bewertet. Das waren zentrale Fundbüros/Polizei, öffentlicher Nahverkehr, Deutsche Bahn und der Flughafen. Schlusslicht der Untersuchung war Düsseldorf mit gleich vier Mal „mangelhaft“. Ausführliche Informationen zu Fundbüros befinden sich in der August-Ausgabe von test.

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