test August 2003 Spam-Terror: Welche Tricks vor nervigen Werbe-E-Mails schützen

Spam, unerwünschte Werbe-E-Mails, sind zu einer Internet-Krankheit geworden. Für die neue Ausgabe der Zeitschrift test gingen die Experten der Stiftung Warentest den nervigen Werbe-E-Mails nach. Fazit: einen 100-prozentigen Schutz gibt es zwar nicht, der User kann aber eine Menge tun, um nicht mit Spam überschüttet zu werden.

„Extrem günstig einkaufen“, „Endlich schuldenfrei sein“ oder „Tina“, die sich „mit dir treffen“ möchte. Unseriöse E-Mail-Angebote dieser Art sind in den letzten Monaten zu einer echten Plage geworden. Nach Schätzungen der Internet-Provider sind schon 30 bis 50 Prozent aller Mails Spam. Die Tester wollten wissen, wie die Versender an die Adressen kommen und welche Tricks vor dem Empfang schützen. Sie bestellten Newsletter, besuchten Newsgroups und bauten Webseiten. Wer mit einem großen Internetanbieter per Newsletter im E-Mail-Kontakt steht, der wird deswegen kaum Spam erhalten.

Von 325 Anbietern, bei denen Newsletter abonniert wurden, gab es nur zweimal Probleme. Bei den untersuchten 226 Newsgroups sah es leider anders aus: Nach einer Woche waren 116 Spam-Mails angekommen und nach zehn Wochen schon 675. Wer eine eigene Website ins Netz stellt, geht ebenfalls ein Risiko ein, bald zugemüllt zu werden, denn spezielle Suchprogramme gehen über die Seiten und tasten sie nach E-Mail-Adressen ab. Sie Spam-Flut kann aber eingedämmt werden. So sollte die eigene E-Mail-Adresse nur sehr bewußt weitergegeben und für Newsgroups oder die Teilnahme an Gewinnspielen eine zweite Adresse eingerichtet werden. Ausführliche Informationen zum Schutz gegen Werbe-E-Mails finden sich in der August-Ausgabe von test.

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