test August 2003 Lernsoftware Wirtschaftsenglisch: Wer viel Geld ausgibt lernt auch viel

Fast perfekt in Englisch sprechen, vom Smalltalk bis zum knallharten Verhandeln – Computerprogramme machen dafür fit. Die Stiftung Warentest prüfte für die Zeitschrift test acht Lernsoftware-CDs Wirtschaftsenglisch und kam zu erfreulichen Ergebnissen.

Viermal vergab sie das Qualitätsurteil „gut“, ebenso oft wurden Lernsoftwares mit „befriedigend“ beurteilt. Die beste Software für Englisch ist digital publishing. Sie bietet abwechslungsreiche Übungen, die beste Spracherkennung und ist didaktisch gut gemacht. Sie ist mit 100 Euro zwar recht teuer, die Tester fanden den Preis aber angemessen. Wer oft in Englisch schreiben muss, ist mit Cornelsen Tell me more für 70 Euro gut beraten. Dieses Programm deckt alle Lerninhalte ab und gefiel den Nutzern am besten. Allerdings gab es hier Mängel in der Didaktik – zum Beispiel keine Rückmeldung bei Fehlern – und die Spracherkennung ist nicht optimal. Die meisten anderen Programm hatten allerdings erst gar keine Spracherkennung.

Fast alle Programme katapultieren die Benutzer in realitätsnahe Jobsituationen: Sie müssen telefonieren, Treffen verabreden, präsentieren und verhandeln. Videos und vertonte Bildergeschichten helfen dabei. Meist kann man mit dem Programm das Gehörte nachsprechen und aufnehmen, zum Teil wird es nach einer Spracherkennung bewertet. Allerdings, so bemängelt die Stiftung, ist keins der Programme für Blinde oder Sehbehinderte geeignet, die oft besonders darauf angewiesen sind, sich für den Beruf zu qualifizieren und zu Hause zu lernen. Ausführliche Informationen zur Lernsoftware Wirtschaftsenglisch finden sich in der August-Ausgabe von test.

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