test August 2003: Haarfärbemittel im Test: Breites Qualitätsspektrum, Überraschungen inklusive

test August 2003 Pressemitteilung

Wer sein Haar selbst färbt, spart Geld. Doch bei den Haarfarben aus der Drogerie gibt es große Qualitätsunterschiede. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt, dass man sowohl „gute“, als auch „mangelhafte“ Produkte erwischen kann. Bei den getesteten Brauntönen ist die Auswahl an den „guten“ größer als bei den Rottönen.

Stiftung Warentest testete für die August-Ausgabe von test je sieben rote und dunkelbraune Haarfarben, die vollständige Grauabdeckung versprechen: auf Farbgenauigkeit, Gleichmäßigkeit der Färbung, Grauabdeckung, Beständigkeit und Haarzustand nach dem Färben. Dabei zeigte sich, dass bei den Brauntönungen der Farbton in der Regel genauer getroffen wird, als bei den Rottönen. Hier erlebt man mitunter Überraschungen. So fiel bei „Polycolor Dunkle Kirsche/Burgunder“ der versprochene Rotton bei dunklem Ausgangston eher schwarz aus – mit Rot nur als Schimmer.

Wer seine Haare dunkelbraun färben möchte, hat gleich fünf „gute“ Produkte zur Auswahl. „L’Oréal Excellenz Dunkelbraun 3“ schnitt im Färbeergebnis am besten ab, ist aber auch am teuersten. Kaum schlechter, aber deutlich billiger waren „Garnier Nutrisse Espresso“ und „Schwarzkopf Poly Diadem Dunkelbraun 772“. Bei den Rottönen gab es nur zwei, die im Qualitätsurteil knapp „gut“ abschnitten: „L’Oréal Excellence Hot Granat 456“ und „Schwarzkopf Poly Diadem Rotbuche 730“. Beide kamen aber beim Färbeergebnis und dem Farbzustand nach vier Wochen nicht über ein „Befriedigend“ hinaus. Ausführliche Informationen zu Haarfärbemitteln finden sich in der August-Ausgabe von test.

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