test August 2003 Doppelt hält besser: Eine gute Türsicherung lohnt sich

Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen – mit Schäden von über 500 Millionen Euro jährlich. Es könnten doppelt so viele sein, doch jeder zweite Einbruchsversuch scheitert an mechanischen Sicherungen. Für die August-Ausgabe der Zeitschrift test prüfte die Stiftung Warentest achtzehn Nachrüst-Türsicherungen auf ihre Funktionalität.

Eine gut gesicherte Eingangstür kann sich auszahlen. Riegel, Schlösser und die Tür selbst sollten hinreichend lange Widerstand gegen manipultative, aber auch brachiale Aufbruchversuche mit Brecheisen, Meißel oder Bohrer leisten. Die Nachrüstprodukte gibt es in verschiedenen und unterschiedlich widerstandsfähigen Versionen.

Das Herzstück einer jeden Tür ist der Schließzylinder, also der Teil, in das der Schlüssel kommt, um den Riegel zum Auf- und Zuschließen zu bringen. Die untersuchten Zylinder konnten im Test mit Noten von „gut“ bis „sehr gut“ überzeugen. Einzig der „Abus EP 10“ bekam ein „Mangelhaft“. Aber auch das beste Schloss nützt nicht viel, wenn die Tür selbst nur einen Pappkern hat. Es empfiehlt sich, die Tür innen mit Stahlblech oder einer Acht-Millimeter-Sperrholzplatte zu verstärken. Ein absolutes Muss sind Sicherheits-Türschilde, die sich nicht von aussen abschrauben lassen, das Einsteckschloss gegen Aufbohren schützen und den Schließzylinder so abdecken, dass er nicht mit einer Zange abgedreht oder herausgezogen werden kann.

Vier von sechs getesteten Modellen erhielten auch hier die Note „sehr gut“. Zusätzlich bringt ein gutes Panzer- oder Stangenriegelschloss festen Halt gegen Aufbruchsversuche, z.B. Panzerriegel „Abus PR 1900“ oder Stangenriegel „Ikon Z 262“. Ausführliche Informationen zu Türsicherungen finden sich in der August-Ausgabe von test.

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