test April 2005 Staubsauger im Test: Keine Saugwunder in der niedrigen Preisklasse

Werbung verspricht bei Staubsaugern oft Höchstleistungen zum Niedrigpreis. In der Preisklasse bis zu 150 Euro kommt die Stiftung Warentest jedoch zu einem anderen Ergebnis: Von 15 getesteten Geräten bekommen laut der aktuellen Ausgabe von test nur fünf eine „gute“ Note.

Unter einer bestimmten Preisgrenze sind attraktive Staubsauger leider kaum zu finden. Von den günstigeren bekam der AFK BS-2000 für 55 Euro zwar ein „Gut“ beim Staubrückhaltevermögen, ist aber mit drei „mangelhaften“ Noten beim Saugen auf Teppich, aus Ritzen und bei der Faseraufnahme keine Kaufempfehlung. Insgesamt erzielten nur fünf Staubsauger ein „gutes“ Gesamtergebnis und waren vergleichsweise teuer, wie Miele Tango Plus (139 Euro) und Siemens VS 06G 1831 (150 Euro). Wer für „gute“ Qualität nur bis zu 100 Euro ausgeben kann, muss mit Phillips Universe (99 Euro) und mit Quelle/Privileg (100 Euro) Einschränkungen in der Handhabung und eine schlechtere Faseraufnahme in Kauf nehmen.

Selbst die fünf Spitzenreiter im Test bringen beim Saugen auf Teppichen jedoch keine „guten“ Ergebnisse, das schaffen nur erheblich teurere Geräte (test 4/04). Deutliche Mängel zeigen sich bei den Geräten unter 80 Euro. Der Stromverbrauch ist bei allen untersuchten Staubsaugern hoch – die Wattzahl ist allerdings kein Leistungsgarant. Ausführliche Informationen zu Staubsaugern finden sich in der April-Ausgabe von test.

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