test April 2003 Keime aus der Tüte: Küchenfertige Salatmischungen oft nicht knackig

Die mikrobiologische Qualität von Salatmischungen lässt oft zu Wünschen übrig, bei 13 Packungen war sie mit „Ausreichend“ zu bewerten, bei vier sogar nur mit „Mangelhaft“. Die Zeitschrift test hat in der April-Ausgabe 19 Salatmischungen am Ende der Haltbarkeitsfrist untersucht. Die Unterschiede bei Geruch, Geschmack und Aussehen waren teilweise eklatant. Bevor zu küchenfertigen Salatmischungen gegriffen wird, sollte deshalb unbedingt aufs Mindesthaltbarkeitsdatum geachtet werden.

Küchenfertige Salatmischungen sind sehr praktisch, einfach eine Sauce darüber und fertig ist der Salat. Die Blätterbeutel waren Anfang der 90er Jahre in Verruf geraten, damals kam es aufgrund mangelnder Kühlung zu Verkeimungen. Zwar ist ein gewisses Maß an Mikroorganismen völlig normal, bei einigen Salatmischungen wurden jedoch am Ende der Haltbarkeitsfrist mehr Keime gefunden als es die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie für vertretbar hält.

In keiner der 19 Salatmischungen fanden die Experten der Stiftung Warentest gefährliche Keime wie etwa Salmonellen. Um sicher zu gehen, kann der Kunde den Salat vor dem Verzehr waschen, so lassen sich schon etwa 90 Prozent der Keime abspülen. Letztendlich, so die Zeitschrift test, sei es aber besser, Salat aus der Tüte zu essen als gar keinen. Ausführliche Informationen zu den küchenfertigen Salatmischungen finden sich in der April-Ausgabe von test.

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