Zurück in die gesetzliche Krankenkasse: Tipps für den Wechsel

Mehr Leistung kostet auch in der Kranken­versicherung mehr Geld. Private Kranken­versicherungen können für Kunden auf Dauer und vor allem in der Renten­zeit deutlich teurer werden. Bei einer Online­umfrage der Stiftung Warentest gab jeder zweite von über 2.300 Teilnehmern an, dass ihm die Beiträge seiner privaten Kranken­versicherung schon jetzt zu hoch sind, rund zwei Drittel befürchten, sie künftig nicht mehr zahlen zu können. Doch die Rück­kehr zur gesetzlichen Kasse ist nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Die September-Ausgabe der Zeit­schrift Finanztest gibt dafür hilf­reiche Tipps.

Für Arbeitnehmer bis zur Alters­grenze von 55 Jahren ist die Rück­kehr am einfachsten. Sie dürfen für ein Jahr nicht mehr als die gesetzliche Versicherungs­pflicht­grenze von derzeit 4.237,50 Euro im Monat verdienen. Ihr Einkommen können sie zum Beispiel dadurch senken, dass sie für ein Jahr ihre Arbeits­zeit reduzieren oder ein Wert­guthaben für ein Sabbat­jahr aufbauen. Sie arbeiten also quasi vor, erhalten aber nur einen Teil des Lohns. Selbst­ständige haben es schwerer. Sie müssen ihre haupt­berufliche Selbst­ständig­keit für mindestens zwölf Monate aufgeben und sich eine versicherungs­pflichtige Anstellung suchen, um in die gesetzliche Kasse wechseln zu können. Doch auch für Selbst­ständige gibt Finanztest Tipps.

Für Arbeitnehmer und Selbst­ständige gilt die Alters­grenze von 55 Jahren. Danach ist ein Wechsel nur noch in wenigen Ausnahme­fällen möglich. Aber auch der Wechsel in einen güns­tigeren Tarif des privaten Versicherers kann erhebliche Beiträge einsparen.

Für Beamte und ihre Familien sind die Beitrags­anstiege in der privaten Kranken­versicherung weniger belastend, denn der Dienst­herr über­nimmt bei ihnen einen großen Teil mit der Beihilfe.

Der ausführ­liche Artikel ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest veröffent­licht.