Zu hell, zu gelblich, zu streifig: Nur drei „gute“ Selbstbräuner

Egal ob Creme, Lotion, Milch oder Spray – wer nach dem Winter nicht käsebleich in den Frühling gehen möchte, kann mit Kunstbräune nachhelfen. Doch die meisten Selbstbräuner, die die Stiftung Warentest jetzt geprüft hat, sind nur „befriedigend“. Häufigste Kritikpunkte: Die Färbung ist bei vielen Selbstbräunern zu hell, zu gelblich, ungleichmäßig oder streifig. Im Test waren 16 Selbstbräuner. Nur mit drei Produkten sah die Bräunung gleichmäßiger und natürlicher aus.

Die besten Produkte im Test sind die Selbstbräuner von Louis Widmer, Nivea Sun und Vichy – alle drei erhielten das Qualitätsurteil „gut“. Wichtigster Unterschied zwischen diesen drei Produkten: der Preis. Nivea Sun gibt es für 5,40 Euro, das Produkt von Vichy für 5,75 Euro pro 100 Milliliter. Mit 11,10 Euro für die vergleichbare Menge ist der Selbstbräuner von Louis Widmer doppelt so teuer – aber nicht besser.

Tipp der Tester: Damit die Bräune nicht fleckig wird, am besten vor Anwendung des Selbstbräuners die Haut mit einem Peeling von abgestorbenen Hautschüppchen befreien. Dann den Selbstbräuner gleichmäßig auf die gereinigte und trockene Haut auftragen. Und gleich nach dem Auftragen die Hände gründlich waschen. Denn sonst färben sich auch die Handinnenflächen.

Die kompletten Testergebnisse gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de.

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