Winterreifen Von „gut“ bis „mangelhaft“

Bei besonders preiswerten Winterreifen für Mittelklassewagen wird meistens an der Qualität gespart. Mehr als jeder zweite Reifen ist „mangelhaft“, einer „ausreichend“ und kein einziger „gut“. Bei Winter- und Ganzjahresreifen für Kleinwagen ist die Resonanz besser, hier gibt es „gute“ sowie „befriedigende“ Produkte. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von 13 preisgünstigen Winterreifen der Größe 195/65 R15T und 19 Winter- und Ganzjahresreifen der Größe 185/60 R14T.

Die Ergebnisse sind im Onlineportal der Stiftung Warentest veröffentlicht. Die geprüften Winterreifen der Größe 195/65 R 15, die auf Kompakt- und Mittelklassefahrzeuge passen, kosten nur zwischen 45 und 66 Euro. Dass hier vor allem an der Qualität gespart wird, beweist der Test., dessen Bilanz enttäuschend ist. Viele der preiswerten Winterreifen bieten auf Schnee „gute“ bis „sehr gute“ Leistungen, fallen aber auf nasser Fahrbahn unangenehm auf. Bremswege, die um einige Wagenlängen länger sind als bei den teuren Markenreifen, sind nicht akzeptabel. Die Empfehlung der Stiftung lautet daher, nicht an der Sicherheit zu sparen und lieber auf einen der besseren Markenreifen auzuweichen.

Bei den preiswerten Winterreifen der Größe 185/60R14 für Kleinwagen gab es sieben „gute“ Modelle, darunter ein Ganzjahresreifen, zu Preisen von 63 bis 74 Euro. Wer wenig fährt, kann durchgehend einen Ganzjahresreifen benutzen. Bei höherer Jahresfahrleistung rechnet sich aber auch in dieser Fahrzeugklasse ein Satz „guter“ Winterreifen.

Kontakt

Wenn Sie über die Stiftung Warentest berichten oder Expertinnen und Experten interviewen möchten, kontaktieren Sie das Kommunikations-Team.