Welt­wasser­tag am 22. März 2009 Die Stiftung Warentest spürt Schad­stoffe auf

Wasser ist das wichtigste Lebens­mittel. Auf seine Bedeutung und Notwendig­keit wird auch dieses Jahr wieder am 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen „Tag des Wassers“ aufmerk­sam gemacht. Wie sieht es mit der Sauber­keit des deutschen Trink­wassers aus? Seit 1. Dezember 2003 darf ein Liter Trink­wasser höchs­tens 25 Mikrogramm Blei enthalten. Doch auch nach diesem Zeit­punkt einge­sandte und analysierte Proben zeigten, dass der Blei­anteil des kühlen Nasses in vielen Altbauten noch immer über dem Grenz­wert liegt. Es besteht also weiterhin Hand­lungs­bedarf.

Vor allem Blei kann die lebens­notwendige Erfrischung aus der Leitung belasten und die Gesundheit gefährden. Alte Bleileitungen und Armaturen sind die Haupt­gründe dafür. Allein von den Haus­anschluss­leitungen, die von den Haupt­wasser­leitungen ins Haus führen, sind Zehn­tausende noch aus Blei. Gerade nach langem Stehen in den Rohren können sich Schwer­metalle im Wasser anreichern. Wird dieses Wasser getrunken oder werden damit Lebens­mittel zubereitet, kann es Gesund­heits­schäden hervorrufen. Unter anderem wird die Blut­bildung und Intelligenz­entwick­lung von Ungeborenen, Säuglingen und Klein­kindern beein­trächtigt.

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