Welt­verbrauchertag 2011: Warnung vor dubiosen Finanz­produkten

Jedes Jahr verlieren Anleger nach Schät­zungen von Finanz­experten etwa 30 Milliarden Euro durch dubiose Kapital­anlagen. Zum morgigen Welt­verbrauchertag, der unter dem Motto „Verbraucher für faire Finanz­produkte“ steht, stellt die Stiftung Warentest auf ihrem Internetportal test.de die Warn­liste, auf der unseriöse Anbieter und Produkte gelistet werden, eine Woche kostenlos zur Verfügung.

Die Palette dieser dubiosen Angebote ist groß: der Verkauf über­teuerter Wohnungen als Kapital­anlage (so genannte Schrottimmobilien), betrügerische Bank­garan­tiegeschäfte, verlust­reiche Termin­geschäfte, dubiose stille Beteiligungen oder unrentable geschlossene Immobilienfonds. Die Stiftung Warentest beob­achtet den „Grauen Kapitalmarkt“ seit vielen Jahren und warnt Anleger regel­mäßig vor unseriösen Angeboten. Dazu zählen nicht nur solche des freien Kapitalmarkts, bei denen die staatliche Kontrolle fehlt. Auch Banken und Sparkassen, die Finanz­produkte mit unseriösen Methoden vertreiben, stehen regel­mäßig auf dem Prüf­stand.

Die Warn­liste, die monatlich aktualisiert wird, zeigt, welche Geld­anlage­angebote, Initiatoren, Anbieter, Vermitt­lerfirmen und andere Beteiligte inner­halb der letzten zwei Jahre negativ in Erscheinung getreten sind. Typische Fälle, die sich auf der Liste wieder­finden, sind zum Beispiel das Vertriebs­system der Post­bank, dubiose Immobilien­finanzierungen der DKB oder der riskante Garantie-Hebelplan der Cis AG.

Der ausführ­liche Artikel ist online unter www.test.de/weltverbrauchertag veröffent­licht.