Waschmaschinen und Kundendienst: Warum billig, wenn's auch teuer geht?

Waschmaschinen und Kundendienst - Warum billig, wenn's auch teuer geht?

Handwerk hat bekanntlich goldenen Boden. Mancher Monteur, der zu einem Testkunden mit kaputter Waschmaschine kam, machte dem Sprichwort alle Ehre. Die Reparatur des präparierten Fehlers, die ein Monteur für 63 Euro flott erledigte, veranschlagten zwei andere mit 380 Euro für einen vermeintlich kaputten Motor beziehungsweise rund 590 Euro für ein defektes Programmschaltwerk. Dabei hatte die Stiftung Warentest an den Waschmaschinen lediglich die Stromzufuhr zur Pumpe gekappt.

Drei Kundendienste bekamen die Note „Ausreichend“, vier waren immerhin noch „befriedigend“. Da helfen nur ein paar gute Tipps zum Umgang mit dem Techniker und eine robuste Waschmaschine – von elf Waschmaschinen im Test schnitten sechs „gut“ ab.

Regelmäßig stellt die Stiftung Warentest fest, dass Kundendienste teure Fehldiagnosen stellen, unklare Abrechnungen abliefern und selten einen wirklich guten Job machen. Auch diesmal hinterließen die gerufenen Waschmaschinenmonteure einen schlechten Eindruck, tadelt die September-Ausgabe von „test“.

Glück hat, wer erst gar keinen Techniker rufen muss. Daher sollte man sich beim Kauf einer Waschmaschine auf „gut“ getestete Modelle verlassen. Eine Untersuchung von elf Frontladern liefert die Verbraucherzeitschrift gleich mit. Der Testsieger von Miele kostet 1030 Euro, die fast genauso gute Maschine von Bosch nur 540 Euro. Und mit etwas Glück spart man sich dabei auch teure Reparaturen.

Alle Ergebnisse des Tests stehen in der September-Ausgabe von test und im Internet unter www.test.de.

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