Wäschetrockner: Trockner mit Wärmepumpe sparen Geld und Energie

Wäschetrockner der neuen Generation mit Wärmepumpe sind teuer in der Anschaffung, verbrauchen aber deutlich weniger Strom. Auf Dauer schonen die Nutzer deshalb die Umwelt und die Geräte gleichen die Anschaffungskosten fast immer in wenigen Jahren wieder aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die sie 11 Wärmepumpentrockner und 3 Trockner ohne Wärmepumpe geprüft hat.

Die drei Trockner ohne Pumpe sind ab 405 Euro zu haben. Auf lange Sicht sparen Verbraucher mit ihnen aber nur selten. Empfehlenswerter sind Wäschetrockner mit Wärmepumpe, die höchstens halb so viel Energie verbrauchen, wie Trockner ohne diese Technik. Die Trockner mit Wärmepumpe im Test kosten zwischen 500 und 995 Euro.

Am Beispiel von zwei vergleichbaren Geräten hat die Stiftung die Gesamtkosten in zehn Jahren errechnet. Für einen Single, eine Klein- und eine Großfamilie. Ergebnis: Nur der Single spart mit einem Gerät ohne Wärmepumpe – aber auch nur 40 Euro und nur dann, wenn der Strompreis nicht steigt. Haushalte, die zwei bis dreimal in der Woche trocknen, sparen mit einer Wärmepumpe 215 bis 415 Euro, bei steigenden Strompreisen mehr.

Die Stiftung Warentest prüft regelmäßig Wäschetrockner und stellt alle Modelle (zurzeit 42) in einem Produktfinder mit Foto, Preis, Testergebnis und Ausstattung unter www.test.de/waeschetrockner vor. Die Basisinformationen sind kostenlos, die Nutzung der Datenbank mit detaillierten Testergebnissen kostet 5 Euro.

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