Vermögens­wirk­same Leistungen im Test Mehr Geld vom Chef

Vermögens­wirk­same Leistungen sind eine Finanz­spritze vom Arbeit­geber, auf die viele Fest­angestellte einen Anspruch haben. Nur wenige nutzen dieses Angebot und verschenken damit Geld. Die Auswahl an VL-Verträgen ist groß. Finanztest hat in seiner April-Ausgabe die wichtigsten Bank- und Bauspar­verträge und Aktienfonds getestet. Die größten Rendite­chancen bieten Sparpläne mit Aktienfonds.

Wie viel vermögens­wirk­same Leistungen (VL) einem Berufs­tätigen zustehen, regelt der Tarif- bzw. Arbeits­vertrag. Banken zahlen ihren Mitarbeitern 40 Euro pro Monat, Beschäftige in der Eisen- und Stahl­industrie erhalten monatlich 26,59 Euro und Beamte 6,65 Euro.

Das Geld fließt sechs Jahre lang in einen Spar­vertrag. Nach der letzten Rate folgt eine Warte­frist bis zum Jahres­ende. Spätestens also nach sieben Jahren kann der Sparer sein Geld ausgeben. Aktienfonds­sparpläne erzielten dabei die höchsten Renditen Die besten Fonds, in denen man vermögens­wirk­same Leistungen anlegen kann, sind der UniGlobal, der Allianz RCM Wachs­tum Europa A und der Pioneer Euro­aktien.

Doch Fonds unterliegen Kurs­schwankungen und sind deshalb riskanter. Verzinste VL-Verträge wie zum Beispiel Bank­sparpläne sind sicherer. Mit einer Rendi­teerwartung von 3,48 Prozent bietet die Degussa Bank den besten bundes­weit erhältlichen Sparplan. Wer sich für einen Bauspar­vertrag entscheidet, kann wie bei den Aktienfonds­sparplänen mit einer staatlichen Förderung rechnen. Am besten schnitten hier die Angebote der Alten Leipziger und der HUK Coburg ab.

Der ausführ­liche Test Vermögens­wirk­same Leistungen ist in der April-Ausgabe der Zeit­schrift Finanztest und online unter www.test.de/vl veröffent­licht.

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