Tracking-Blocker: Kostenlos Spuren im Internet verwischen

Tracking-Blocker beschränken die Möglichkeiten von Schnüffelprogramme, das eigene Surfverhalten zu verfolgen und die Daten an zahlreiche Firmen weiterzuleiten. Die Stiftung Warentest hat für die aktuelle Ausgabe ihrer Zeitschrift test zehn dieser Tracking-Blocker getestet und rät jedem Internetnutzer, eines oder mehrere dieser Programme zu installieren. Denn die Privatsphäre ist damit auf jeden Fall besser geschützt als ohne.

Die Verfolgung des Surfverhaltens heißt Tracking. Sie findet auf fast jeder Seite im Internet statt. Dabei sammeln Firmen Daten, die präzise Rückschlüsse auf Interessen und Bedürfnisse des Nutzers sowie auf seine finanzielle Lage, gesundheitliche Probleme, politische Haltungen oder sexuelle Präferenzen zulassen. Darauf basierend wird personalisierte Werbung generiert, es kann aber auch die Bonität von Verbrauchern bewertet werden. Tracking senkt oft auch die Surfgeschwindigkeit, denn zahlreiche Firmen greifen im Hintergrund auf die Daten des Surfers zu – ihre Schnüffelprogramme erhöhen die Datenmenge, sodass Seiten länger zum Laden brauchen.

Wer seine Spuren im Netz verwischen will, ist am besten mit dem Programm uBlock Origin bedient. Mit den Grundeinstellungen verringert es die Tracker-Anzahl um 77 Prozent – und es ist für Normalnutzer sehr gut handhabbar. Aber auch die anderen Programme sind besser als gar kein Tracking-Blocker. Bei manchen kann es allerdings sein, dass nach der Installation Bilder oder Videos von Internetseiten verschwinden oder Texte zerbröseln. In solchen Fällen ist es ratsam, die Intensität des Blockens in den Programmeinstellungen abzumildern.

Der ausführliche Test Tracking-Blocker erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 31.08.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/tracking-blocker abrufbar.

test-Cover

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