26.01.2012

Tiefkühl-Nudelge­richte: Große Unterschiede beim Geschmack

Von „fast so gut wie selbst­gemacht“ bis „das Fleisch war leicht alt und trocken, das Gemüse bitter“ lauten die Urteile der Stiftung Warentest für insgesamt 24 Tiefkühl-Nudelge­richte mit und ohne Fleisch. Die Qualitäts­urteile für Bami Goreng, Nudelge­richte mit Hähn­chen­fleisch, Spinat-Gorgonzola-Nudeln und Tortellini mit Käse-Sahne-Soße reichen deshalb von „gut“ bis „mangelhaft“. Veröffent­licht sind die Ergeb­nisse in der Februar-Ausgabe der Zeit­schrift test.

Fünf Gerichte, drei von Frosta, zwei von iglo, schme­cken fast so gut wie selbst­gemacht. Insgesamt schnitten 13 Tiefkühl-Nudelge­richte mit dem Qualitäts­urteil „gut“ ab. 16 von 24 Gerichten enthielten keine Zusatz­stoffe und nur 3 Produkten waren Aroma­stoffe zugesetzt.

Bei drei Nudelpfannen erinnerten Geruch und Geschmack an Fertigsoßen und bei drei Bami-Goreng-Gerichten über­deckte Sojasoße alles andere. Beim „mangelhaften“ Jütro Bami-Goreng war das Fleisch leicht alt und trocken, das Gemüse dumpf und bitter. „Mangelhaft“ schneiden auch die Mama Mancini Tortellini Käse-Sahne von Aldi (Nord) ab. Sie waren teil­weise mit Schweine­fleisch gefüllt – auf der Verpackung aber „mit Gemüsefüllung“ deklariert.

Der Test zeigt, dass Tiefkühlge­richte ausgewogene Mahl­zeiten sein können. Der Fett­gehalt schwankt allerdings erheblich: Er reicht bei einer 400-Gramm-Portion von 5 bis 32 Gramm.

Der ausführ­liche Test Tiefkühl-Nudelge­richte ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/fertiggerichte veröffent­licht.