16.08.2016

Testament: Mit dem richtigen Testament den Familienfrieden sichern

Nur ein Testament stellt sicher, dass das Vermögen nach den eigenen Wünschen verteilt wird. Doch viele selbst verfasste Testamente sind unklar oder sogar unwirksam. Die Rechtsexperten der Stiftung Warentest haben deshalb alle Aspekte rund um das Testament zusammengetragen. Sie erläutern, worauf es beim Verfassen des letzten Willens ankommt, erklären, wie man Partner absichern und Streit unter den Erben vermeiden kann, zeigen Steuerspartipps auf und legen dar, wann ein Notar benötigt wird. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und auf www.test.de/testament.

Wenn kein Testament vorliegt, tritt automatisch die gesetzliche Erbfolge ein. Sie ist nicht per se schlecht, verteilt das Erbe allerdings streng schematisch und passt nur selten zu den eigenen Familienverhältnissen. Wenn das Vermögen im eigenen Sinne verteilt werden soll, ist ein Testament notwendig. Die Hilfe eines Notars ist für die Aufsetzung nicht unbedingt notwendig, wichtig sind aber die richtige Form und eindeutige Formulierungen.

Bevor das Testament aufgesetzt wird, sollte man sich einen genauen Überblick über das eigene Vermögen und die Verbindlichkeiten verschaffen. Dann überlegt man, wer etwas erhalten soll. Will man einen nahen Angehörigen oder den Ehepartner enterben, hat dieser trotzdem Anspruch auf den Pflichtteil. Doch auch dieser lässt sich weiter reduzieren.

Der ausführliche Bericht Testament erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 17.08.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/testament abrufbar.

Pressematerial

Drei Fragen an Eugénie Kowalski, Finanztest-Redakteurin

  • Warum soll ich meinen Nachlass regeln?

Weil die Gefahr groß ist, dass ihr Vermögen nicht in Ihrem Sinne verteilt wird, wenn sie einmal sterben. Nur ein individuell gestaltetest Testament stellt sicher, dass Ihr Vermögen bei jenen landet, denen es auch zugedacht ist.

  • Was ist schlecht an der gesetzliche Erbfolge?

Die gesetzliche Erbfolge ist nicht per se schlecht. Sie verteilt das Erbe allerdings streng schematisch und passt nur selten zu den eigenen Familienverhältnissen, Wünschen und Bedürfnissen. Die Regelungen stammen aus einer Zeit, in der heutige Familienkonstellationen undenkbar waren. Mehrere Ehren, Patchwork, Regenbogen? Alles nicht bedacht.

  • Wie verfasse ich mein Testament selbst?

Viele selbst verfasste Testamente sind unklar oder sogar unwirksam. Damit Ihnen das nicht passiert, ist vor allem eines wichtig: die richtige Form. Sie müssen Ihren letzten Willen von Anfang bis Ende handschriftlich und eigenhändig schreiben. Computer oder Schreibmaschine sind tabu. Unterschreiben Sie das Testament mit vollem Namen und nennen Sie Ort und Datum. Formulieren Sie eindeutig, wer was bekommen soll.

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