Tastatur-Tablet Surface Pro X: Microsoft wagt Neues – und springt zu kurz

Mit der versprochenen „ultimativen Mobilität“ des hochpreisigen Microsoft Surface Pro X ist es nicht weit her. Zu einem durchwachsenen Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Schnelltest. Eigentlich hatten die Tester eine kleine Sensation erwartet. Denn der eingesetzte ARM-Prozessor könnte längere Akkulaufzeiten haben als die bisher eingesetzten CPUs von Intel – bei gleicher Leistung. Doch einige Apps laufen nun langsamer und insgesamt bietet das Surface Pro X nicht genug Leistung für den Preis.

Die Testergebnisse des Microsoft Surface Pro X sind durchwachsen. Klar im Plus sind Display und Verarbeitung. Im Vergleich mit den bereits getesteten mobilen Computern rangiert das Gerät in der Produktgruppe „Detachables“ weit vorn in der Riege der Edel-Minis. Microsoft baut auch Kameramodule mit guter Bild- und Videoqualität ein. Fotos bei viel Licht wie auch Videoaufnahmen selbst mit hoher Auflösung sind sehr gut. Die Akkuleistung des Surface Pro X erfüllt die hohen Erwartungen nicht. Die für mobile Geräte wichtige Energieeffizienz realisieren Microsoft und Qualcomm nicht so gut wie erwartet und schlechter als das hauseigene intel-basierte Surface Pro 6.

Der verbaute ARM-Prozessor braucht eigens für diese Systemarchitektur geschriebene Programme. Ein Emulationsprogramm macht Apps in ihrer 32-Bit-Version zwar lauffähig. Doch 32-Bit-Versionen gibt es nicht von jeder App – und die Emulationssoftware bremst. Fazit der Tester: Das Surface Pro 7 mit Intel-Prozessor bietet mehr Leistung für weniger Geld.

Der Test findet sich kostenfrei online unter www.test.de.

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