22.11.2016

Tablets: Es muss nicht das Neueste sein

Die Spitzenreiter unter den Tablets stammen von Samsung und Apple. Die beiden Firmen besetzen die ersten fünf Plätze unter den insgesamt 159 Tablets, die die Stiftung Warentest in den letzten Jahren getestet hat. Doch das große und kleine Topmodell kosten mehr als 450 Euro. So viel muss man aber nicht ausgeben: Preisbewusste Käufer finden gute mobile Rechner auch schon ab 135 Euro. Auch ältere Modelle können eine gute Wahl sein.

Überzeugende Qualität, die möglichst wenig kostet: Die Tester haben neben den Spitzenmodellen auch die Preis-Leistungs-Sieger gekürt. Bei den kleinen Tablets gewinnt ein Asus-Gerät für rund 160 Euro, bei den großen Geräten ein Samsung-Tablet aus der A-Klasse für rund 300 Euro. Es ist fast so gut wie das Samsung-Flaggschiff aus der S-Klasse, kostet aber rund 200 Euro weniger. Apple baut zwar gute Tablets, ist aber aufgrund seiner hohen Gerätepreise nicht bei den Preis-Leistungs-Siegern vertreten.

Erstaunlich: Neu heißt bei Tablets nicht automatisch besser. Drei der fünf Topmodelle sind relativ alt, sie kamen schon 2015 in den Handel. Nur wenige der neuen preiswerten Geräte spielen in derselben Liga wie diese „Oldies“. Gerade grafisch aufwendige Spiele stellen viele der neu getesteten Tablets lediglich ausreichend oder mangelhaft dar.

Auch sonst gab es einige Patzer im aktuellen Test von elf Produkten: Die Displays von Archos, Trekstor und den beiden Xoros sind sehr anfällig für Kratzer. Das große Asus stellt Schrift unscharf dar, die Lesbarkeit von Texten wird dadurch beeinträchtigt. Der Tabellenletzte von Trekstor nervt mit sehr langen Ladezeiten auf Internetseiten. Er kassiert auch die schlechteste Akkubewertung. Nicht mal vier Stunden lang kann der Besitzer das Gerät verwenden. Zum Vergleich: Der beste Akku im Test hält mehr als 15 Stunden.

Der ausführliche Tablet-Test erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 24.11.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/tablets abrufbar.

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