Systemkameras und Zoom­objektive: Fast alle fotografieren auf hohem Niveau

Die Königs­klasse in der Fotografie sind Systemkameras, denn sie eröffnen dem Fotografen kreative Spielräume und bieten ein großes Zubehörs­ortiment. Dabei liefert manches preisgüns­tige Modell um die 400 Euro sogar eine etwas bessere Bild­qualität als Kameras der 1000-Euro-Klasse. Das zeigt die Stiftung Warentest in der Juni-Ausgabe ihrer Zeit­schrift test.

Besonders über­zeugt hat die Tester die Canon EOS 1000D. Sie bietet für 410 Euro ein „gutes“ Bild auch bei wenig Licht. Auch deutlich teurere Kameras wie die Nikon D90, Olympus E-30 oder Pentax K20D konnten ihre nominal zwar höhere Sensor­auflösung nicht für eine bessere Bild­qualität nutzen. Dafür haben diese drei Modelle aber die beste Ausstattung im Test­feld.

Noch Exotenstatus genießt die sehr kompakte Panasonic Lumix DMC G1, die als einzige Systemkamera im Test statt Spiegel und optischem Sucher einen informations­reichen elektronischen Sucher besitzt, der das manuelle Scharf­stellen bei wenig Licht erleichtert. Weiterer Vorteil gegen­über den Spie­gelre­flexmodellen: Da der Klapp­spiegel fehlt, löst die G1 erschütterungs- und geräusch­arm aus. Die Bild­qualität der Panasonic war wie bei den meisten Systemkameras „gut“.

Neben den Kameras hat die Stiftung Warentest auch die dazu passenden Zoom­objektive geprüft. Selbst bei preis­werten Stan­dard­zooms, die im Set mit der Kamera verkauft werden, konnten über­wiegend „gute“ Noten vergeben werden. Auch bei den Telezooms gab es keine Ausreißer. Schwächen zeigten nur die Objektive mit besonders großem Brenn­weitenbereich, sogenannte Superzooms.

Die detaillierten Test­ergeb­nisse, Ausstattungs­tabellen zu allen Kameras und Objektiven, sowie Tipps zum Kamerakauf gibt es in der Juni-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de/digitalkameras.