Studien­platz­klage Auf eigene Faust oder mit Anwalt

Wer eine Ablehnung für den gewünschten Studien­platz bekommt, kann mit Hilfe einer Klage versuchen, doch noch zum Ziel zu kommen. Wie sich angehende Studenten am besten einklagen, hat die Zeit­schrift Finanztest in ihrer September-Ausgabe aufgelistet. Dabei gilt: Die ersten beiden Schritte kann jeder Studien­interes­sent ohne Anwalt durch­führen und dadurch rund 600 Euro sparen. Dabei müssen aber die unterschiedlichen Fristen und Formalitäten der einzelnen Unis beachtet werden.

Eine Studien­platz­klage besteht immer aus mindestens zwei Schritten: einem Kapazitäts­antrag an die Hoch­schule und einem Eilantrag an das Verwaltungs­gericht. Je nach Bundes­land gelten für den Kapazitäts­antrag verschiedene Fristen. Finanztest listet in einer Über­sicht auf, welche Fristen für die einzelnen Bundes­länder gelten und erklärt Schritt für Schritt, was Studenten beachten müssen.

Im güns­tigsten Fall kommt es zu einer außerge­richt­lichen Einigung und die Universität bietet einen Studien­platz an. Der angehende Student muss dann zwischen 120 und 180 Euro Gebühren zahlen. Teurer und schwieriger wird es für Studenten, wenn die Universität den Kapazitäts­antrag ablehnt. In den meisten Bundes­ländern muss der Bewerber dann inner­halb von vier Wochen Wider­spruch einlegen und direkt klagen. Ab diesem Punkt ist die Hilfe eines Anwalts zu empfehlen. Insgesamt muss dann mit dann mit Kosten von rund 1500 Euro gerechnet werden. Die Rechts­schutz­versicherung springt hierfür in der Regel nicht ein.

Der ausführ­liche Test findet sich in der September-Ausgabe von Finanztest oder im Internet unterwww.test.de/studienplatz.

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