Stiftung Warentest-Preis für Verbraucherjournalismus WDR „markt“ gewinnt mit bestem Konzept für Verbraucherinformation

Die Sendung „markt“ im WDR Fernsehen ist Sieger des von der Stiftung Warentest vergebenen Preises für Verbraucherjournalismus. Der jährlich verliehene Preis soll die Verbraucherberichterstattung in deutschsprachigen Medien fördern und prämiert diesmal Fernsehprogramme. Er bewertet das redaktionelle Konzept der regelmäßigen, unabhängigen und nutzwertorientierten Verbraucherinformation.

Aus den 29 eingereichten Konzepten geht das Wirtschaftsmagazin „markt“ des WDR klar als Sieger hervor und erhält den ersten Preis in Höhe von 3.000 Euro. Das Programm überzeugte die Jury mit seinem Konzept, Wirtschaft lebensnah darzustellen: mit geldwertem Rat, eigenen Tests, spannenden Reportagen und Hintergrundberichten. Das Ganze wird unterhaltsam und verständlich präsentiert und ergänzt durch einen gelungenen Internetauftritt, über den zusätzliche Informationen heruntergeladen werden können. „Wir berichten über das, was uns alle angeht“, lautet das Motto der Sendung. Der Anspruch wird eingehalten – auf überzeugende und ansprechende Art.

Der zweite Preis in Höhe von 2.000 Euro geht an die Sendung „stern tv“, die auf RTL ausgestrahlt wird. Hier haben sich in den letzten Jahren Verbraucherthemen als wichtiges Standbein etabliert und bekommen in Filmen und Studiogesprächen breiten Raum. Die Beiträge sind einfallsreich, mediengerecht, handwerklich exzellent aufbereitet und die Verbraucherthemen werden von verschiedenen Seiten intensiv beleuchtet. Der Zuschauer wird ebenso unterhalten wie informiert.

Den dritten Preis in Höhe von 1.500 Euro vergibt die Jury an die Sendung „Kassensturz“, die im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wird. Die Sendung, die in der Schweiz einen Marktanteil von durchschnittlich 43 Prozent hat, beschäftigt sich ausschließlich mit Verbraucherthemen. „Kassensturz“ hat den Mut zur kritischen, investigativen Arbeit, kommt dabei nicht anklägerisch daher und zeigt, dass Verbraucheraufklärung auch im besten Sinne unterhaltsam sein kann. Dabei werden die Fernsehstilmittel in ungewöhnlicher Vielfalt eingesetzt: von Live- und Spielszenenelementen über Reportagen bis zur Bildführung und dem Schnitt.

Die Jury bestand aus folgenden Journalisten: Dr. Wilm Herlyn, dpa; Hans-Werner Kilz, Süddeutsche Zeitung; Annette Milz, Medium Magazin; Prof. Volker Wolff, Universität Mainz; Michael Jungblut, ehem. ZDF; Hubertus Primus, test; Hermann-Josef Tenhagen, Finanztest.

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