Stichsägen Zweimal top, sechsmal flop

Beim Test von 19 Stichsägen mit Kabel oder Akku zu Preisen von 28 bis 545 Euro endet das billigste Gerät als gefährlicher Schrott. Das teuerste schwächelt im Dauertest. „Gute“ Geräte gibt es bereits ab 70 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Große Unterschiede zeigen sich beim Sägen, in der Handhabung und im Dauertest. Zwei Modelle für 220 bzw. 298 Euro teilen sich den Platz ganz vorn, bieten Profi-Qualität und sind „sehr gut“. Zwei relativ preiswerte Stichsägen für 70 und 110 Euro schaffen ein „Gut“ und sind die Preis-Leistungs-Sieger im Test. Vier Geräte schneiden „ausreichend“ ab, zwei sind „mangelhaft“. Sie sägen schwächlich, arbeiten unpräzise oder halten im Dauertest nicht lange durch. Ein Modell ist sogar gefährlich, weil im Fall- und Schlagtest das Gehäuse so stark zerbarst, dass stromführende Teile berührbar waren.

Das teuerste Gerät im Test, eine Stichsäge für 545 Euro, sägte zwar „gut“, bei zwei von drei Modellen im Test beeinträchtigte aber der Ein-Aus-Schalter die Arbeit immer wieder, indem er die Säge abrupt zum Stillstand brachte.

Von den drei Akku-Sägen im Test schneidet nur ein Modell für 180 Euro „gut“ ab. Ein anderes machte bereits nach vier Minuten schlapp, trotz vorheriger Vollladung des Akkus.

Der ausführliche Test Stichsägen erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.02.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/stichsaege abrufbar.

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