Stepper und Crosstrainer Verletzungsrisiken oder gefährliche Schadstoffe bei mehreren Geräten

Beim Test von Steppern und Crosstrainern sind die meisten Geräte okay – aber bei einigen gibt es Verletzungsrisiken und acht von 20 wiesen bedenkliche Schadstoffe auf. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test dieser Fitnessgeräte für die Januar-Ausgabe von test.

Bei den Crosstrainern machte der billigste die schlechteste Figur: Der Body Coach 28240 ist mit 160 Euro zwar ungewöhnlich billig, hat aber ansonsten kaum etwas zu bieten und man kann sich an Quetschstellen verletzten. Dass man auch bei einem moderaten Preis „gut“ trainieren kann, zeigt der Crosstrainer Christopeit Sport CS 5, der 249 Euro kostet und das Testfeld anführt. Am besten trainieren konnte man mit dem teuersten Gerät im Test, Kettler VitoXS für stolze 500 Euro. Doch die Stiftung fand bei mehreren Geräten Weichmacher (Phtalate), die die Fortpflanzungsfähigkeit sowie Leber und Niere schädigen können, und als krebserregend geltende Polyzyklisch aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in den Griffen. Die PAK können beim Anfassen über die Haut in den Körper gelangen – besonders wenn man schwitzt. Vier Crosstrainer, aber auch drei Ministepper und ein Swing-/Twiststepper wurden wegen der Schadstoffe in ihren Handgriffen abgewertet.

Bei den Steppern bewährten sich die Ministepper am besten. Drei bekamen die Note „gut“. Christopeit Sport 9762 war mit einem Preis von 39 Euro der billigste im Test und verpasste nur knapp ein „gutes“ Qualitätsurteil. Besonders die Stepper, bei denen man mit Karabinerhaken und Gummi-Zugseilen auch die Arme trainieren kann, können gefährlich werden. Im Test hängten sich die Haken, mit denen die Seile am Stepper befestigt werden, bei zwei Geräten aus und das unter starker Spannung stehende Gummiseil schoss nach oben – ein Tester verletzte sich im Gesicht.

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