Sprach­kurse Wirt­schafts­englisch: Unter­richt oft mittel­mäßig

Auf Eng­lisch E-Mails schreiben, Telefonate führen, Besprechungen leiten – das gehört in vielen Berufen zum Arbeits­alltag. Die Stiftung Warentest hat untersucht, wie gut Sprach­schulen in Deutsch­land Berufs­tätige fit fürs Business machen. Der Test zeigt: Guter Unter­richt ist schwer zu finden.

Themen aus Arbeits­welt und Wirt­schaft kamen in den mehr­wöchigen Abend­kursen zu kurz. Wichtige Fertigkeiten wie Telefonieren, Präsentieren und das Schreiben von E-Mails haben die Teilnehmer häufig nicht geübt. Auch interkulturelle Themen fehlten oft.

Bei den vier über­regionalen Sprach­schulen Berlitz, inlingua, Stevens English Training und Wall Street Institute war der Unter­richt im besten Fall befriedigend. Dabei sind die Kurse mit Preisen zwischen 8 und 18 Euro pro Unterrichts­einheit nicht gerade billig.

Eine kostengüns­tige Alternative sind oft die regionalen Sprach­schulen. Im Test waren 14 Anbieter aus großen Städten wie Berlin, Hamburg, Düssel­dorf und München, darunter auch Volks­hoch­schulen. Zwischen 2 und 12 Euro kostet dort die Unterrichts­einheit. Doch auch bei den regionalen Anbietern kam Berufliches häufig zu kurz.

Glück hat, wer in Leipzig oder Dresden wohnt. Der Anbieter „Sprache und Wirt­schaft“ sowie die Volks­hoch­schule Dresden boten den besten Unter­richt.

Die ausführ­lichen Test­ergeb­nisse, Tipps fürs Lernen und eine Check­liste zur Auswahl eines guten Kurses findet sich im Internet unter www.test.de/weiterbildung.