Sportmedizinische Untersuchungen Sportmedizinische Zentren liegen vorn – auch beim Preis

Bei sportmedizinischen Untersuchungen schnitten sportmedizinische Zentren besser ab, als die meisten niedergelassene Ärzte. Allerdings sind die Checks in den Zentren zum Teil deutlich teurer. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von vier sportmedizinischen Untersuchungszentren und neun niedergelassenen Sportmedizinern.

Wer sich nach Jahren relativer Bewegungsarmut sportlich betätigen möchte, tut gut daran, seinen Gesundheitsstatus zu kennen. Unerkannte Schäden können bei körperlicher Belastung gefährlich werden und im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt führen. Durch eine ärztliche Untersuchung kann man diese Risiken weitgehend ausschließen. Aber auch ein zu ehrgeiziges oder erfolgloses Training macht den guten Vorsatz zu mehr Bewegung schnell wieder zunichte. Ein optimaler sportmedizinischer Check besteht deshalb aus körperlichen Untersuchungen, einem Belastungstest sowie einer darauf aufbauenden individuellen Beratung zu geeigneten Sportarten und dem richtigen Training.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test bietet das „gute“ Zentrum für Sportmedizin in Berlin mit Preisen zwischen 100 und 210 Euro. Die Spitzenplätze belegen das Institut für Sport- und Bewegungsmedizin in Hamburg und die Poliklinik für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin in München mit „sehr guten“ sportmedizinischen Untersuchungen – bei Preisen bis 970 Euro in Hamburg und 240 Euro in München. Die niedergelassenen Sportärzte stellten nur einen Sieger – ein Allgemeinmediziner punktete mit „gut“, hier kosteten die Untersuchungen bis zu 350 Euro.

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