Sparprodukte Wo es die meisten Zinsen gibt

Nach langer Flaute haben zahlreiche Banken ihre Zinssätze für kurzfristige Sparanlagen erhöht. Für Tagesgeld gibt es zur Zeit bis zu 2,75 Prozent Zinsen, Einmalanlagen für ein, zwei oder drei Jahre bringen jetzt sogar bis zu 3,4 Prozent. Die besten Angebote hat die Zeitschrift Finanztest für ihre Februar-Ausgabe untersucht.

Mit Tagesgeld und Geldmarktfonds sind Anleger flexibel wie mit keiner anderen Geldanlage. Zurzeit bieten die 1822direkt für Neukunden sowie die Denizbank mit 2,75 Prozent den besten Zins. Wer schon ein Depot hat, für den sind Geldmarktfonds eine Alternative zu Tagesgeld. Tabellenführer sind der Activest Euro-Geldmarkt Plus und der HSBC Trinkaus Euro-Geldmarkt Inka. Sie haben in den letzten drei Jahren 2,4 Prozent pro Jahr erreicht.

Auch für viele Festgeld- und Festzinsanlagen mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr gibt es jetzt höhere Zinsen. Die besten Angebote für ein Jahr machen die Denizbank, die DHB Bank und die Garantibank, die jeweils 3 Prozent zahlen. Für zwei Jahre liegen die Garantibank und die DHB Bank mit 3,25 Prozent vorn, auf drei Jahre bietet die DHB Bank mit 3,4 Prozent am meisten. Bei diesen ausländischen Banken ist der Kunde im Falle einer Pleite allerdings nur bis zu einer Einlage von 20.000 Euro geschützt. Andere ausländische Banken und die meisten deutschen Geldhäuser bieten für Sparanlagen praktisch unbegrenzten Schutz.

Bei Einmalanlagen mit vorzeitiger Ausstiegsmöglichkeit machen die PSD Banken Nürnberg und Nord mit ihrem Wachstumssparen die besten Angebote. Leider sind diese Angebote auf die jeweiligen Geschäftsgebiete begrenzt.

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