Sparpläne fürs Alter Drei Prozent sind schon gut

Bank­sparpläne sind keine Renditeturbos, dafür aber sicher, schreibt die August-Ausgabe von Finanztest. Auf der Suche nach guten Verträgen wurden 33 Sparpläne durch­gerechnet – aber nur wenige „gute“ gefunden: mit fester Zinstreppe, also ansteigenden Zinsen und Kündigungs­recht, und mit fester Lauf­zeit ohne Kündigungs­recht.

Hier kann man Zinsen dauer­haft sichern, aber nicht vorzeitig aussteigen. Und wenn, dann nur mit starken Zins­verlusten. Finanztest empfiehlt, zurzeit nur Sparpläne mit einer Rendite von mindestens 3 Prozent abzu­schließen. Die Mercedes-Benz-Bank bietet über eine Lauf­zeit von sechs Jahren sichere 3,5 Prozent. Bei den Angeboten mit fester Lauf­zeit ohne Kündigungs­recht bringt es die Volks­wagen Bank direct auf 3,25 Prozent für vier Jahre.

Eine weitere Möglich­keit, fürs Alter vorzusorgen, sind Sparpläne auf Indexfonds, mit denen Sparer auf die allgemeine Börsen­entwick­lung setzen und geringe Management­gebühren zahlen. Für Indexfonds sollte man möglichst breit streuende Indizes wählen wie den globalen MSCI Welt, den MSCI Europa oder den DJ Stoxx 600. Fonds auf regional beschränkte Indizes wie den Dax eignen sich laut Finanztest nicht für die Alters­vorsorge. Ein kostenloses Depot gibt es bei vielen Direkt­banken und Fonds­vermitt­lern.

Der ausführ­liche Test findet sich in der August-Ausgabe der Zeit­schrift Finanztest und im Internet unter www.test.de/sparplan.

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