Sonnen­schutz­mittel für Kinder Die besten sind sehr günstig

Kinder brauchen im Sommer besonderen Sonnen­schutz. Immerhin 12 von 20 getesteten Sonnen­schutz­mittel erfüllen diese Aufgabe „gut“. Die teuersten Produkte sind allerdings nicht die besten, auf den vorderen Plätzen liegen etliche preis­werte Produkte von Drogeriemärkten und Discountern. Das berichtet die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe der Zeit­schrift test.

Die Preis­unterschiede sind enorm: Güns­tige Produkte von zum Beispiel dm, Müller, Lidl, Aldi und Norma kosten pro 100 Milliliter weniger als 2 Euro, teure Produkte über 10 Euro, der Test­verlierer von Ultra­sun sogar 21 Euro.

Alle Sonnen­schutz­mittel im Test halten den aufgedruckten Licht­schutz­faktor – 30, 50 oder 50+ – ein. Vorsicht ist jedoch bei der Angabe „wasser­fest“ geboten. Ein Mittel darf sich schon so nennen, wenn nach zweimal 20 Minuten Baden noch die Hälfte des ursprüng­lichen Schutzes vorhanden ist. Doch nicht mal diese Mindest­anforderung bewältigten drei getestete Mittel von Nivea, Daylong und Ombra Sun. Die Warentester empfehlen daher, Kinder in jedem Fall nach dem Baden erneut einzucremen.

Einige Produkte verzichten zum Teil oder komplett auf Konservierungs­stoffe, Emulgatoren, Farb­stoffe und Parfüme. Erfreulich dabei: Auch Produkte ohne Konservierungs­mittel erwiesen sich im Labor als widerstands­fähig gegen Keimbefall. Allein die zwei Sprays von Garnier Ambre Solaire schnitten in der mikrobiologischen Qualität nur „ausreichend“ ab.

Der ausführ­liche Test Sonnen­schutz­mittel für Kinder ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/kindersonnenschutz veröffent­licht.

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