Sonnen­schutz­mittel Gut geschützt ab 2 Euro

Den Sommer genießen und dabei gut geschützt sein – das ist möglich und zwar schon für wenig Geld. 26 Sonnen­schutz­mittel der „mitt­leren“ Schutz­klasse – also meist mit Licht­schutz­faktor 20 – hat die Stiftung Warentest geprüft. Mit insgesamt erfreulicher Bilanz, aber auch einigen Ausreißern nach unten. Vier Produkte mussten mit „mangelhaft“ bewertet werden: Drei Sonnen-Gels unter­schritten den angegebenen Sonnen­schutz­faktor um mehr als 20 Prozent. Und die Clarins Sun Care Soothing Cream schützt nicht ausreichend vor UVA-Strahlung.

Zuver­lässiger Schutz vor Sonnenbrand ist die wesentliche Aufgabe eines Sonnen­schutz­mittels. Ein unter­schrittener Licht­schutz­faktor kann deshalb für Sonnen­anbeter schnell zu roter Haut führen.
Im Badeurlaub zählt neben dem Licht­schutz­faktor vor allem die Wasser­festig­keit. Die lobten alle Produkte im Test aus. Doch obwohl die Anforderungen an die Eigenschaft „wasser­fest“ eher gering sind, schafften acht Mittel nicht einmal diese Mindest­anforderungen.

Viele lockten auch mit unsinnigen, zum Teil sogar gefähr­lichen Werbe­versprechen. Den Hinweis „once a day“, wie bei der Ultra­sun Sports clear gel formula, sollte man der eigenen Haut zuliebe keinesfalls befolgen. Denn für vollen Sonnen­schutz sollte reichlich geschmiert werden – und das am besten alle zwei bis drei Stunden.

Dass „guter“ Schutz nicht viel kosten muss, beweist die Sun Ozon Sonnenmilch von Ross­mann für 1,50 Euro pro 100 Milliliter. Gemein­sam mit der teureren Nivea Sun Light Feeling trans­parentes Spray war sie die beste im Test. Fast gleich­auf lag die güns­tigste Milch im Test, Sun Dance von dm: Hier kostet die Flasche nur zwei Euro. Das teuerste Produkt, das Lancaster Sun Sport Fast Dry Sonnen­schutzgel für 36 Euro pro 100 Milliliter, schnitt lediglich „befriedigend“ ab.

Der ausführ­liche Test ist in der Juli-Ausgabe der Zeit­schrift test und online unter www.test.de/sonnenschutz veröffent­licht.

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