Sonnenschirme: Jeder zweite schnitt im Test „gut“ ab

Sonnenschirme sind wetterfüh­lig: sie schützen vor Sonnen- und UV-Strahlen, doch bei Wind machen sie schnell schlapp. Umso erstaunlicher, dass drei Schirme im Test der Stiftung Warentest Wind­geschwindig­keiten von 60 Stundenkilo­metern locker standhielten. Trotzdem sollte man den Schirm bei aufkommendem Wind schließen, da zum Beispiel Böen unbe­rechen­bar sein können.

Für den Prüf­punkt „Standsicherheit bei Wind“ hatten die Warentester 15 Schirme im Wind­kanal aufgestellt und bewertet, bei welcher Wind­geschwindig­keit der Schirm kippte oder brach. Weitere Kriterien waren neben Hand­habung und Schad­stoff­prüfung die Halt­barkeit von Stoff und Nähten. Die Licht­echtheit ließ bei einigen dunklen Stoffen zu wünschen übrig, auch beim Testsieger der Ampelschirme, dem Glatz Sunwing C+, der wie der Schneider Rhodos die Note 1,9 bekam.Ampelschirme haben einen seitlichen Fuß und sind daher platz­tech­nisch gesehen meist praktischer als Mark­schirme mit dem Fuß in der Mitte.

Gleich zwei Markt­schirme fielen mit einem „Mangelhaft“ durch, weil sie in der Halt­barkeit große Defizite hatten. Beide stammten aus Baumärkten: Hornbach Garden Place und Obi / Outdoor living Malaga für 64 bzw. 55 Euro. Zusätzlich zum Schirm muss meistens noch ein Fuß gekauft werden, was den Preis verdoppeln kann. Der+ Glatz Sunwing C+ kommt so auf 820 Euro, davon nimmt der Granitso­ckel allein 325 Euro für sich in Anspruch. Beim zweit­besten Ampelschirm, dem Schneider Rhodos, ist im Preis von 250 Euro der Platten­ständer inklusive. Größ­tenteils müssen die Platten aber noch zusätzlich gekauft werden.

Günstig und gut, so die Mai-Ausgabe von test, ist der allerdings unver­stell­bare Markt­schirm Praktiker Outdoor Reynosa für 40 Euro, mit Granit­ständer 80 Euro. Einen guten Ampelschirm gibt es für 69 Euro bei Ikea, den Ikea Karlsö.

Der ausführ­liche Test Sonnenschirme ist in der Mai-Ausgabe der Zeit­schrift test und online unter www.test.de/sonnenschirme veröffent­licht.