Sojagetränke: Wenig Schlechtes, dafür viel Gutes

Mit Kalzium angereicherte Sojadrinks sind eine gute und sinnvolle Alternative zur Milch. Zu diesem Schluss kommt die Zeitschrift „test“ in ihrer September-Ausgabe. Bis auf eine Ausnahme waren alle 16 getesteten Produkte, was die Schadstoffe angeht „sehr gut“ und in der mikrobiologischen Qualität „gut“. Nur der Sojadrink von Soy & Joy hatte einen durch Kadmium erhöhten Schadstoffgehalt. Für die sensorische Fehlerfreiheit gab es elfmal gute Noten.

Für Menschen, die keine Milch mögen oder vertragen, können Sojagetränke eine Alternative sein; insbesondere Kalzium angereicherte sind als Milchersatz im Hinblick auf eine Vermeidung von Kalziummangel sinnvoll – sie sollten es sogar, raten die Experten der Stiftung Warentest.

Denn vor dem Hintergrund, dass jeder zehnte Bundesbürger zu wenig Kalzium aufnimmt und so sein Osteoporoserisiko dramatisch erhöht, sind besonders die kalziumangereicherten Sojagetränke eine gesunde Wahl. Auch wenn sie vom natürlichen Kalziumgehalt her mit der Milch nicht annähernd mithalten können.

Gentechnisch veränderte Sojabohnen konnten in keinem der untersuchten Sojadrinks nachgewiesen werden. Bei einem Bioprodukt, bei Soy & Joy Sojadrink naturelle pur, stellte die Stiftung Warentest eine durch Kadmium verursachte Schadstoffbelastung fest.

Die September-Ausgabe der Zeitschrift test liefert zur Untersuchung auch viele Informationen rund um die Sojabohne und zur Gentechnik bei Sojabohnen. Der Test findet sich auch im Internet unter www.test.de.

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