Skihelme und Skibrillen für Kinder und Jugend­liche Schlechter als für Erwachsene

Das Skizubehör für Kinder und Jugend­liche ist qualitativ schlechter als das für Erwachsene. Im Test erhielten nur 2 von 12 Helmen und nur 4 von 16 Skibrillen ein „Gut“. Bei entsprechenden Tests für Erwachsene waren es 6 von 15 Helmen und 10 von 17 Brillen. Das berichtet die Stiftung Warentest in der Januar-Ausgabe der Zeit­schrift test.

Bei fünf Juniorhelmen im Test könnten sich bei Stürzen Steine, Zweige und Skistöcke durch die Schale bohren. Bei acht Helmen löste sich die Notöffnung am Kinn­riemen erst bei einer Zugbelastung von mehr als 100 Kilo. Bliebe ein junger Skifahrer damit etwa am Lift hängen, könnte er sich strangulieren.

Auch die getesteten Skibrillen haben Schwächen. Anders als viele Modelle für Erwachsene bestehen sie nicht aus besonders widerstands­fähigem Kunststoff. Die Scheiben der Brillen sind daher nur mäßig schlag­fest.

In einigen Produkten wurden auch Schad­stoffe gefunden, die über die Haut in den Körper dringen können. Der Helm Atomic Punx+ enthält ein Flamm­schutz­mittel, das im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Der Brillenschaum­stoff der Carrera Kimerik S und Uvex Comanche enthielt giftiges Phenol. In der Casco Powder Jr. steckte der fort­pflan­zungs­schädigende Weichmacher DEHP.

Der ausführ­liche Test Skribrillen und Skihelme für Kinder und Jugendliche findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de.

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