24.02.2011

Sicher­heits­software: Eine schützt nur "mangelhaft"

Die Firewall mancher Sicher­heits­pakete schützt den Rechner schlechter vor Angriffen als Wind­ows 7. Das zeigt ein Test von 13 Internetsicher­heits­paketen und 4 kostenlosen Virens­cannern, den die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeit­schrift test veröffent­licht hat. Auch der Viren­schutz ließ bei einigen Paketen zu wünschen übrig.

Gegen­über Angriffen von außen, etwa von Hackern, machen die Sicher­heits­pakete von AVG, F-Secure, G Data, McAfee, Panda und Symantec den Rechner eher unsicherer. Sie wollen bei der Installation die Wind­ows-Firewall gegen ihre eigene, schlechtere austauschen. Die schlechteste Firewall war die von Kaspersky Internet Security. Sie erwies sich als besonders anfäl­lig.

Wichtigste Aufgabe von Sicher­heits­programmen ist der Viren­schutz. Auch hier war so manches kosten­pflichtige Sicher­heits­paket schlechter als die vier getesteten Gratis-Viren­schutz­programme. Gar nur "mangelhaft" war der Viren­schutz der Agnitum Outpost Pro Security Suite (60 Euro).

Der beste Gratis-Virens­canner war Avira AntiVir Personal. Zusammen mit der Wind­ows-7-Firewall schützt er den PC ordentlich. Ein Vorteil dieser Kombination gegen­über so manchem Bezahlpaket ist auch die recht nied­rige Rechnerbelastung. Einige Schutz­pakete bean­spruchen nämlich so viel Speicher und Rechen­leistung, dass sie den PC spür­bar ausbremsen – etwa beim Hoch­fahren oder beim Kopieren von Dateien.

Der ausführ­liche Text ist in der März-Ausgabe der Zeit­schrift test und online unter www.test.de/internetsicherheit veröffent­licht.